BIOGRAPHIE


Vermutlich der diensthabende Arzt oder die damalige Hebamme, müssen versucht haben, am 09.08.1982 dem Tag meiner Geburt, durch rhythmisches Klatschen auf meinem Hintern, die ersten Töne aus mir raus zu bekommen.
Wie anders lässt es sich sonst erklären, das ich jede noch so leckere Milupanahrung stehen ließ um lieber krabbelnd, die weite Reise bis ins Wohnzimmer anzutreten, wo aus den Boxen unserer Stereoanlage wieder dieser Rhythmus zu hören war. Glücklicherweise hatte die Industrie damals schon daran gedacht die Bassmembrane ganz unten im Lautsprechergehäuse anzuordnen. So konnte ich die Zuckungen dieses schwarzen Tellers ganz genau erforschen. Ich stellte fest, das man die Vibrationen dieses Teils durch Berührung mit der Hand oder mit einem Gegenstand, auf den eigenen Körper übertragen konnte. An dieser Stelle brach mein Vater dann für mich völlig unverständlich, mein Forschungsprojekt ab.
Er zog es vor, eine Apparatur für mich anzuschaffen, in der man meinen Kopf festklemmen konnte. Mir war es egal, es tat nicht weh und der Rhythmus war deutlicher zu hören. Mit dem Tag dieser Anschaffung aber bewegte sich in den Lautsprechern gar nichts mehr und meine Eltern gewöhnten es sich an, nur noch den Mund zu bewegen und so zu tun als würden Sie sprechen. Zumindest immer dann, wenn ich diese Kopfklemme auf hatte.

Das wurde mir im Alter von 11 Jahren zu langweilig und ich heuerte mit einer Gitarre in unserer Schulband an. Hier spielte ich dann mit Gleichgesinnten den Sound nach, den ich schon aus den Boxen meiner Eltern kannte.
Das brachte für meine Forschungen aber nur mäßigen Erfolg!
Die Membranen bewegten sich zwar wieder aber die Leute nicht.
Als ich dann aber mit 14 oder 15 Jahren das erstemal auf einer Techno Party einem DJ beim Handwerk zu sehen konnte war mir klar, das der das Geheimnis kannte. Der Typ konnte nämlich die Zuckungen der Bassmembrane auf uns alle übertragen, ohne das wir diese berühren mussten. Ich war fasziniert von den Werkzeugen dieses DJ´s und wie er Sie bediente. Ich besorgte mir alles was dieser Vogel auch hatte, auch die schwarzen Scheiben.
Ich habe im Laufe der letzten Jahre dann folgende Erfahrungen gemacht.
Es ist wichtig die richtigen Scheiben zu spielen. Ein grosser Knopf muss immer möglichst weit nach rechts und andere kleine Knöpfe müssen einfach zum richtigen Zeitpunkt nach links oder rechts gedreht werden. Ein paar Schieberegler müssen auch wieder zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Position stehen. Wenn man dann noch die Kopfklemme im richtigen Moment abnimmt und wieder aufzieht kann man es selber erleben. Es bewegt sich alles!
Die Membranen, die Leute und manchmal auch der Boden.
Ich bin soweit das ich es manchmal für einige Stunden vorführen kann.
Kommt mich mal beobachten, vielleicht spürt Ihr es dann auch.
Und die richtigen Scheiben finde ich häufig in den Regalen wo Techno dransteht. Manchmal finde ich ein Regal da steht Underground Techno dran.
Da weis ich dann das ich richtig bin..............

„Euer G.A.R.O.S. dem es immer in den Fingern juckt !!!"

All Content © Copyright by www.garos.de